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PAUL RENNER AKTUELL
     
     
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Paul Renner
the consecration
of the bar

25. März bis 30. April 2011
Leo Koenig Inc. Projekte, New York
545 West 23rd street 10011
NEW YORK

 
 
     
   

CONSECRATION OF THE BAR ist der Titel einer Skulptur, die Paul Renner im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung bei Leo Koenig Inc. Projekte. 2011 am 25. März in New York eröffnet. Es ist Renners zweite Ausstellung bei Leo Koenig nach dem Hardcore Diner 2006.

Im Zentrum steht eine Bar, gefertigt aus Laborgefässen, Destillationskolben, Muranoglas und Wachs. Renner hat sie mit österreichischen Schnäpsen,  selbstverfertigten Pâtés und eingelegten Früchten gefüllt. Der Künstler Roland Adlassnigg schuf nach Renners Entwürfen den Tresen und der Muranoglas-Spezialist Massimo Lunardon verschiedene Glasbehälter und ein spezielles Schnapsglas. Die Bar wird zur Ausstellungseröffnung am 25. März 2011 in Betrieb genommen und dann bis zur Neige leergetrunken und -gegessen. Dies wird einige Tage dauern, an denen die Bar ausserhalb der Galeriezeiten geöffnet bleibt, was Renner als angewandte Form der sozialen Plastik versteht.

Mitausgestellt werden Renners neueste Bilder, eine Serie, die er als TABLEAU PERSONNEL bezeichnet. Es sind Arbeiten, die als eine metaphysische Enzyklopädie mit Titeln wie Das Loch (the hole), Die Glorifizierung des Nichts (glorification of nothing) oder Sublim (sublime) um die ureigensten Begriffe seines Schaffens kreisen und auf die Wandlung der Bar zielen.

Renner wird noch in diesem Jahr in einer Gemeinschaftsproduktion des Timken Museum mit dem Museum of Contemporary Art, San Diego und der Leo Koenig Inc. Galerie, New York in San Diego an der Grenze zu Mexiko eine soziale Plastik gestalten.

Parallel zu Renners Ausstellung wird in der Galerie Leo Koenig Inc. eine Ausstellung von Hermann Nitsch eröffnet. In den 1970-er Jahren war Renner Nitschs Assistent. 1984 wirkte er bei der 3 Tage Aktion von Nitsch als Regisseur mit. Seit dem Jahr 2000 kocht Renner bei Aktionen von Nitsch, was 2007 zu einer künstlerischen Kollaboration in Renners Theatrum Anatomicum im Kunsthaus Bregenz führte. Beide verbindet seit den 1970-er Jahren eine intensive Freundschaft.

Nitsch zeigt in der Ausstellung unter anderem eine FARMACIA genannte Installation, wo in einer laborartigen Kompressionskammer die Instrumente seines Orgien Mysterien Theaters gezeigt werden. Rezepturen des O.M. Theaters finden sich auch in Renners Werken, sodass sich für den Betrachter der beiden Ausstellungen einige der Inspirationsquellen von Renners Schaffen erschliessen lassen.



PRESSE engl.
 
 
 
 
 
   
     
     
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